Freitag, 17. Oktober 2014

Eine Ohrfeige vom eigenen Garn



Letzte Woche gab es mal eine Ohrfeige, und zwar vom eigenen Garn. Ich weiß nicht wieso ich mir eingebildet habe, einen Lacegarn spinnen zu wollen, ich weiß auch nicht warum ich mir eingebildet habe, den dann aus einem Knäul heraus mit der Kopfspindel verzwirnen zu wollen. Normalerweise ist es ja kein Problem…aber nicht bei dem hauchdünnen Garn den ich gesponnen hatte. 



Anfangs ließ es sich gut verzwirnen aber zum Ende hin war es die Hölle! Ständig hat sich irgendwo alles verdreht, Knötchen haben sich gebildet und meine Katze fand das alles auch sehr interessant und musste versuchen, Spindel und Garn zu fangen. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie lange ich dafür gebraucht habe. Gefühlt war es auf jeden Fall eine halbe Ewigkeit. Noch schlimmer fand ich allerdings, dass ich einiges dann doch leider entfernen müssen (wird nicht weggeworfen, das nutzen Vögel dann als Nestmaterial)




Aber 2, 5 volle Spindeln später war es endlich fertig. Lauflänge: knapp an die 600m vorbei (für 180g ist das für mich persönlich keine schlechte Leistung). Was ich nun damit mache - keine Ahnung. Es sollte ursprünglich ein Geschenk werden aber so ein Knäul, welches mir so viel Wut noch eingebracht hat, kann ich nicht verschenken. Klingt doof, ist aber so. 





Kommentare:

  1. Oje.
    Soviel Frust in einem Garn. Ich hoffe, du findest eine ganz wunderbare Verwendung dafür, so dass sich der Frust am Ende doch noch in Begeisterung wandeln kann!
    *hugs*
    /Anke

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  2. Jep....da haste mehr als recht. Noch liegt es schon bei Spatzl daheim ohne dass ich es oft sehen muss. Bin halt einfach nicht für Lacegarne geboren ;-)
    Liebe Grüße
    Ste

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