Freitag, 21. März 2014

Andenzwirn



Zwirnen nennt man das Zusammendrehen von zwei oder mehr Garnen. Beim Verzwirnen dreht man die Fäden immer in die entgegengesetzte Richtung als beim Spinnen. Das sorgt dafür dass das Garn ausgeglichen wird, sprich, es "kräuselt sich nicht mehr, und in der Regel wird es auch Reißfester. Es gibt viele verschiedene Methoden z. B. Einfachzwirn bzw. Popelinezwirn, Navajo-Zwirn, etc. Die Anden Methode ist die Zwirntechnik die ich am meisten nutze, schon allein weil ich ständig mit einer Handspindel unterwegs bin. Diese Methode ist fast nur für Handspindeln geeignet.


Großartig erklären kann ich das ehrlicherweise nicht. Man muss es mal selber um die Hand gewickelt haben um das Prinzip zu verstehen. Auf dieser Seite hier Mielkesfarm.com ist eine nette Zeichnung:

  
Hier noch eigene Bildchen dazu:


Handinnenfläche beim Wickeln des Garns

Kleiner Tipp: den Fadenanfang kann man in den Ärmel stecken oder ähnliches. Bloß den Anfang nicht verlieren...den brauchen wir nämlich später wieder.

Wenn man es richtig macht sieht es auf der
Handaußenseite so aus


Immer schön aufpassen dass der Mittelfinger
noch mit Blut versorgt wird :D




Wenn die Spindel leer ist muss man nur
den Mittelfinger aus der "Schlinge"
ziehen und schon hat man einen...



Wollarmreif. Auch hier den Fadenabschluß
schön festhalten



Beide Fadenspitzen mit einen kleinen
Knoten versehen und ab auf die Spindel damit.
Nun wird in entgegengesetzter Richtung gedreht.

Eher man sich versieht ist man auch schon wieder fertig.
Das Garn ist am Ende schön ausgeglichen und kann nun
verstrickt, verhäkelt etc. werden.

Diese Methode hat nur einen kleinen Nachteil: Hat man damit begonnen kann man leider nicht einfach so aufhören. 

In diesem Sinne... ;-)

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