Montag, 17. Februar 2014

kardieren...





Viel werde ich hier nicht über das Kardieren erzählen…ausführlich wird das Thema nämlich demnächst bei DerSchafhalter.de behandelt. Aber für diejenigen die mit dem Begriff „kardieren“ so gar nichts anfangen können:

Kardieren bedeutet eigentlich Wolle kämmen. Es gibt Handkarden und Kardiermaschinen. Feine oder kleinere Mengen Wolle kardiere ich grundsätzlich nur mit den Handkarden. Habe ich allerdings einen größeren Haufen Wolle vor mir dann nehme ich doch die Kardiermaschine.  

 
Handkarden

Kardiermaschine


Die kleinen, handelsüblichen Kardiermaschinen bestehen aus zwei Walzen. Die erste, in der Regel kleinere Walze,  auch Zufuhrwalze oder  Vorreißer genannt, lockt die Wollflocken auf  und öffnet die Fasern. 

Durch das Drehen der Walze gelangen die Fasern  zu einer weiteren, etwas größeren Walze, wo sie letztendlich in „die gleiche Richtung“ gebracht werden. Entfernt man die Fasern von großen Walze richtig, erhält man am Schluss einen Wollvlies. Von einem  Vlies  direkt zu verspinnen finde ich wesentlich angenehmer als von der Locke zu spinnen. Aber Moment mal....langsam schreibe ich doch wieder zu viel. Mööööps, das wollte ich gar nicht! Und bevor ich weiter schreibe poste ich lieber mal die Kardier-Bilder vom Wochenende. Wollgasmuns pur!


Alpakawolle - unbehandelt

Einzug der Fasern und Verteilung auf der großen Walze

Vlies einrollen

So sollten die fertigen Vliese eingerollt aussehen...

So sehen eingerollte Vliese aus wenn die Katze
rumgetrettelt hat

Und ich konnte einfach nicht anders,
ich musste die Wolle ausprobieren  :)

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